Flieger auf dem Griesheimer Sand

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Halle 2 der Feldflieger

Startplatz vor der Halle 1

“Veteranen” der Fliegertruppe

Soldaten der Feldflieger (A) Abteilung Nr. 219

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Feldgraue Schulterklappen für Mannschaften der Fliegertruppe

Maschine “Darmstadt” der FEA 9 vor den Fliegerhallen

Zuständiger Lageverwalter der FEA 9

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Frühe Aufnahme aus den Anfangszeiten der Feldflieger

Aufbau eines Artillerie Beobachtungs Ballons

Feldflieger 1916

Küche der FEA 9. Mittags gab es 60g Schweinebraten mit Sauerkraut und Kartoffeln

Euler Maschine bei der Erprobung

Erste Rekruten der Flieger 1913

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Sammlung Peter Merschroth

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Sammlung Peter Merschroth

Anstecknadel der Unteroffiziers-Vereinigung der Flieger-Kompanie auf dem Griesheimer Sand

Pilot und Fluglehrer Hans Dieckmann (Jg.1894) vor seiner Maschine im März 1916 in Griesheim

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Hauptmann Hermann Heise, Chef der FEA 9

Blick in die Flugzeugwerft

Otto, der Bursche von Hauptmann Heise

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Der Flugplatz

Grundlage der Fliegerstation waren die Einrichtungen des Flugpioniers August Euler der in Griesheim seine erste Fabrik für Flugzeuge betrieb. Baulich verändert und angebaut dienten die ursprünglichen Gebäude hauptsächlich als Werkstätte und Flugzeugwerft. Größte Neubaumaßnahmen waren der Bau der Fliegerkaserne und der beiden großen Hangars.

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Demontage der Fliegerhallen durch die Franzosen

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Personen

Fliegeralltag

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Zwei interessante Aufnahmen der FEA 9 vom Truppenübungsplatz auf dem Griesheimer Sand

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Gruppenbild 1917

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Die beiden Flugzeughallen und das Vorfeld.

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Auch das Bodenpersonal konnte “fliegen”.

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Vereidigung

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Kommandantur und Verwaltung

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Kraftfahrzeug der Flieger-Ersatzabteilung 9

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Im Jahre 1913 errichtete die preußische Armee auf dem Gelände des Übungsplatzes eine ihrer Fliegerstationen der neuen Luftwaffe. Als erste Einheit wurde am 1.8.1914 die Flieger-Ersatzabteilung 3 (FEA 3) aufgestellt die im Februar 1915 nach Gotha verlegt wurde. In dieser ersten Zeit waren sehr viele bekannte Flieger und Pioniere der Luftfahrt in Griesheim anzutreffen unter anderen: Kurt Student (im 2. Weltkrieg General der Fallschirmjäger), ebenfalls zu Ausbildungszwecken war Hermann Göring vom 16.10 bis 28.10.1914 bei der Abteilung. Nicht zu vergessen, Hauptmann Oswald Boelcke, Führer der JASTA 2, der den Übungsplatz schon aus seiner Zeit beim Telegrafen-Bataillon 3 aus der Vorkriegszeit kannte und hier bis zu seiner Versetzung zur Front als Fluglehrer tätig war. Ernst Udet, mit 62 Luftsiegen einer der bekanntesten Jagdflieger des Weltkriegs und späterer Generalluftzeugmeister, legte ebenfalls in Griesheim seine Militär-Flugzeugführer Prüfung ab. Am 3. März 1915 wurde die Flieger-Ersatzabteilung 9 aufgestellt die bis zum Kriegsende in Griesheim verblieb. Schwerpunkt war die Ausbildung des fliegenden Personals nachdem die Ausbildung der Beobachter in separate Beobachter-Schulen verlegt wurde. Nach Berichten der damaligen Fluglehrer war die Ausbildung auf den betagten Maschinen eher schwierig und höchst gefährlich. Gerade in der Anfangszeit waren die Abstürze während der Ausbild bei weitem höher als die Verluste an der Front. Bei der FEA 9 ware unter anderen der spätere Generalmajor im Reichsluftfahrtministerium Heinrich Rauch als Lehrer für Infanterieflieger an der der Beobachtervorschule tätig. Auch ein zweiter späterer Generalmajor der Luftwaffe, Albert Müller-Kahle absolvierte einen Teil seiner Pilotenausbildung vom 3. August 1916 bis 5 September 1916 bei der FEA 9.
Nach der Kapitulation der deutschen Armee 1918 war der Flugplatz für die Demobilmachung, unter anderem des “Richthofen-Geschwaders” JASTA 1 und der Einheiten vorgesehen die in Griesheim aufgestellt wurden.

Flieger-Ersatz-Abteilung (FEA)

Waren unmittelbar der Inspektion der Fliegertruppen unterstellt.
Sie hatten die Aufgabe Ersatz an Personal, Bekleidung, Ausrüstung, Bewaffnung und Nachschub für die
Feldeinheiten bereitzustellen.
Auch der Transport von Flugzeugen und Gerät an die Einsatzgruppen wurden nach Weisung der Inspektion der Fliegertruppe von den FEA´s durchgeführt.
Sie hatten die Aufsicht über die angegliederten Fliegerschulen mit der Aufgabe der Ausbildung der Flugzeugführer
bis zur Ablegung der 3. Prüfung.
Weiter oblag ihnen die erste Ausbildung von Beobachtungs-Offizieren in speziellen Lehrgängen.
Bodentruppen sowie technisches Fach- und Hilfspersonal wurde aus- und weitergebildet.
Beförderungs-Vorschläge werden an Inspektion der Fliegertruppen eingereicht.
Der Führer der Abteilung hatte die Befugnisse eines selbständigen Bataillons-Kommandeurs
und die Disziplinarstrafgewalt und Urlaubsbefugnis
Die FEA übte die niedere und Angliederung an die höhere Gerichtsbarkeit aus."

Wer sich umfassend über die komplette Struktur der Fliegertruppe im 1. Weltkrieg informieren möchte dem empfehle ich die Seite: www.frontflieger.de

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Gefreiter Walter Leistner (geb. 28.7.1895 in Halle-Dölau) war Flugschüler der 1. Kompanie der FEA 9 in Griesheim. Er kehrte am 24.10.1918 als Pilot des Amee-Flugparks 4 in Westflandern nicht mehr von einem Übungsflug zurück. Vermutlich stürzte er mit dem Vizefeldwebel Karl Stoeber in der Nähe der Gemeinde Aerzeele, (heute Aarsele) zwischen Tilt und Gent ab.

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Auf dem rechten Foto sehen wir fünf Kriegsfreiwillige aus Köln. Wie bei allen anderen Truppengattungen waren auch bei den Fliegern solche Bilder sehr beliebt die einen lokalen Zusammenhang darstellten.

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Ausrüstung der Fliegertruppe

Heute nur noch selten zu bekommen sind Ausrüstungsgegenstände aller Art der alten Fliegertruppe. Vieles ging in den Wirren der letzten Kriegstage verloren oder wurde später vernichtet da Deutschland von den Siegermächten zum gößten Teil demilitarisiert wurde. Umso glücklicher ist jeder Sammler wenn einmal Originalteile auftauchen die auch noch anhand ihrer Stempelung eindeutig einer bestimmten Einheit zuzuordnen sind.

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Da die Maschinen während des 1. Weltkrieges meist von wechselnden Feldflugplätzen operierten mußten alle Daten und Meßwerte die  für jeden Start notwendig waren jeweils neu ermittelt werden. Für diese Zwecke wurden transportable und leichte Geräte für diese Zwecke angefertigt. Vermutlich wurden beide Teile, die auch heute noch voll funktionsfähig sind, in der letzten Kriegszeit von einem in Griesheim stationierten Soldaten “Sichergestellt”.

Der Holzkasten und die Blechdose der Geräte sind im Inneren mit der Bezeichnung der Einheit, hier der Flieger-Abteilung 266, dem Jahr der Indienststellung, 1918 und der Beschaffungsstelle (B.A. XVIII - Bekleidungs- und Beschaffungsamt des 18. Armeekorps, Frankfurt/Main) gestempelt.

Die Flieger-Abteilung (Artillerie) 266 wurde aufgestellt am 31.10.1916 aus der Feldflieger-Abteilung 27 der 3. Kompanie des Flieger-Bataillons Nr. 3.

Aus zwei Teilen besteht der Windrichtungsanzeiger der mittels einer Schraube leicht montiert werden konnte. Vermutlich wurde er auf einem Dreibein in einer bestimmten Höhe angebracht wofür die unten angebrachte Schraube spricht.

Der sehr leichtgängige Windgeschwindigkeitsmesser ist in einer Art Schaumstoffbett gelagert um ihn bei Transport vor Beschädigungen zu schützen. Auch er wurde vermutlich auf einem eigenen Gestell oder mit einem Handgriff zum Einsatz gebracht.

Sammlung Peter Merschroth

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Sammlung Peter Merschroth

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“Eine himmlische Fahrt”, diesen Gruß schickte ein Flieger der FEA 9 im Januar 1918 an einen Freund bei der Infanterie in Frankreich.

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Postkarten der Flieger

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Reste einer im Wald beim Darmstädter Haupbahnhofs abgestürzten Maschine vom Typ Albatros C III. Der Pilot Otto Lindenbaum kam hierbei ums Leben.

Bruchlandung einer Euler Maschine

“Damenlandung” des Gefreiten John mit einer Albatros B 598 “Distel” am 12.8.1917. Rechts ein Zylinderbruch einer Albatros C VII des gleichen Fliegers

Absturz bei Gernsheim am Rhein

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Absturz einer Euler Maschine auf einem Acker

Gruppenbild nach einer der zahlreichen Bruchlandungen

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Bruchlandungen

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Die große Anzahl von Fotos zerstörter und abgestürzter Maschinen zeigt uns wie gefährlich das Fliegen damals war. In der Anfangszeit der militärischen Fliegerei standen für Ausbildungszwecke nur unzureichende Flugzeuge zur Verfügung was zu fast täglichen Flugunfällen führte. Nach Statistiken hatte die Fliegertruppe im 1. Weltkrieg einen Verlust von ca. 5000 Soldaten zu verzeichnen. 1800 Soldaten, also gut ein Drittel,  der getöteten ereilte das Schicksal in der Heimat bei der Ausbildung. Ein weiteres Drittel kamen im Feld bei Unfällen ohne Fremdeinwirkung ums Leben. Lediglich 1400 der Verluste kamen im Luftkampf um und 230 wurden  durch Erdabwehr abgeschossen. Also zwei Drittel der Verluste waren nicht auf ein unmittelbares Kriegsgeschehen zurückzuführen.

Tolle Aufnahme aus den Strassen Griesheims. Vor der der Krone stellten sich Zivilisten und Soldaten zu einem Gruppenbild. Auf dem Wagen im Hintergrund sind gut die Tragflaechen eines Flugzeuges zu sehen das sie vermutlich zum Flugplatz transportieren sollten.

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Unsanfte Landung eines Euler Schulflugzeugs vom Typ B I im Jahr 1914

Die Fliegertruppe in Griesheim beim Kriegsausbruch 1914
Im Gegensatz zu den meisten anderen Truppengattungen der Armee war die noch sehr junge Fliegertruppe auf eine bewaffnete Auseinandersetzung nur unzulänglich, wenn nicht zu sagen überhaupt nicht, vorbereitet. Vorgesehen waren die Einheiten fast ausschließlich als Artilleriebeobachter und für die Übermittlung von Meldungen.
Ausrüstung
Es standen im September 1914 lediglich einige wenige Flugzeuge für die Ausbildung zur Verfügung. Meist waren es sog. Tauben verschiedener Hersteller und Maschinen der Euler-Werke verschiedenster Ausführungen und Bauarten.
Personal
Erst mit der Mobilmachung begann die Suche nach geeignetem Personal, neben Fliegern wurde hauptsächlich nach Beobachtern gesucht die erst ausgebildet werden mußten. Die wenigen Fachleute, die mit sofortiger Wirkung eingesetzt werden konnten, mußten als Ausbilder fungieren und standen somit für einen schnellen Kriegseinsatz nicht zur Verfügung. Als Ausbilder fungierten teilweise ältere Reserve-Offizier der Artillerie die mit der Modernen Luftkriegsführung nichts anfangen konnten und ihre eigene Ausbildung noch auf dem Stand von 1870/71 erhalten hatten. Um den Personalbedarf schnell zu decken kam das Kriegsministerium auf, teils sonderliche, Ideen. So wurden alle Luftsportvereine im Reich angeschrieben mit der Aufforderung das sich Ballonfahrer als Freiwillige zur Beobachter Ausbildung melden sollten. Angenommen wurden nicht nur Männer mit militärischer Vorbildung sondern jeder der nach Meinung der Abteilung in Frage kam. Bedingung war außerdem das jeder Bewerber sein eigenes Fernglas mitbringen mußte, dies zeigt das nicht einmal ein Minimum an benötigter Ausrüstung vorhanden war.
Bewaffnung
Die ersten Maschinen waren gänzlich unbewaffnet. Obwohl August Euler auf der Internationalen Luftfahrtausstellung in Frankfurt 1912 schon eine mit MG Bewaffnete Maschine für militärische Zwecke vorgestellt hatte sah das Kriegsministerium keine Notwendigkeit Flugzeuge in die taktische Kriegführung einzubeziehen. Erst bei den späteren Einsätzen, besonders an der Westfront, zeigte sich das eine Bewaffnung dringend notwendig war. Bei den zweisitzigen Beobachter-Maschinen begann man die Beobachter mit Handfeuerwaffen, besonders der Pistole 08 und der Mauser C 96, auszurüsten um sich gegen die besser gerüsteten Gegner wenigstens notdürftig behaupten zu können.
Dieser Artikel wird ständig überarbeitet, ergänzt und erweitert!
 

Kommandeure

Name

Vorname

Rang

Pers. Daten

In Griesheim

Einheit

Tätigkeit

Stammeinheit

Verbleib

Bemerkungen

Auszeichnungen

Friedel

Georg

Major

9.4.1867

1914

FEA 3

Chef FEA 3

Pionier Bataillon
Nr. 5

 

 

 

Heise

Hermann

Hauptmann

 

1914/1915

FEA 9

Chef FEA 9

 

Chef FEA 7 Köln

 

Beobachter Abz.

Grosch

Walter

Hauptmann

14.4.1891
22.11 1972
24.8.1918-
10.3.1919

FEA 9

Chef FEA 9

Altmärkisches
Feld-Artillerie
Regiment Nr. 40
Nach 1933
Generalleutnant der Luftwaffe
Kam im August 1918 nach Verwundung ins Lazarett Griesheim. Vorher:
Feldflieger Abteilung 49,50
FliegerAbt (A) 254
FEA 5 Jagdstaffel 4
Beobachter Abz.
Flieger Abz.

Steffen

Hans

Hauptmann

 

1915

FEA 9

Chef FEA 9

 

 

 

 

Barends

Erwin

Hauptmann

3.6.1880
29.3.1952

bis 8.1917

FEA 9

Chef FEA 9

Infanterie-Regiment Nr. 113

Nach 1933 Generalmajor der Infanterie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Offiziere

Name

Vorname

Rang

Pers. Daten

In Griesheim

Einheit

Tätigkeit

Stammeinheit

Verbleib

Bemerkungen

Auszeichnungen

Krey

 

Oberleutnant

 

1914

FEA 3

Leiter des Flugbetriebs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausbilder und Fluglehrer

Name

Vorname

Rang

Pers. Daten

In Griesheim

Einheit

Tätigkeit

Stammeinheit

Verbleib

Bemerkungen

Auszeichnungen

Freiherr von Schorlemer-Alst

 

Premierleutnant

 

1914

FEA 3

Beobachter Ausbilder

 

 

 

 

Weber

Klaus

 

 

 

 

Fluglehrer

 

 

 

 

Breton

 

Leutnant

Tödlicher Flugunfall in Griesheim 1914

1914

FEA 3

Fluglehrer

 

 

Absturz mit Flugschüler
Leutnant Uexküll

 

Dieckmann

Hans

 

24.6.1894

1916

FEA 9

Fluglehrer

 

 

 

Flieger Abz.

Boelcke

Oswald

Hauptmann

19.5.1891
28.10.1916 nach Kollision mit eigener Maschine

1914

FEA 3

Fluglehrer

Telegraphen
Bataillon 3
Feldflieger
Abteilung 13, 62
Jagdstaffel 2

40 bestätigte Abschüsse

Flieger Abz.
Pour le Merite

Justinus

 

Leutnant

1917 im Westen gefallen

1914

FEA 3

Beobachter
Fluglehrer

 

Flieger Abteilung 206

 

Beobachter Abz.
Flieger Abz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konstrukteure/Monteure/Bodenpersonal

Name

Vorname

Rang

Pers. Daten

In Griesheim

Einheit

Tätigkeit

Stammeinheit

Verbleib

Bemerkungen

Auszeichnungen

Euler

August

 

20.11.1868
1.7.1957

1908-1912

 

Konstrukteur und
Fluglehrer

 

 

 

 

Ursinus

Carl Oscar

 

11.3.1878
7.7.1952

1914/1915

 

Konstrukteur

 

 

Konstruktion und Prototypenbau des 2 Motorigen Bombers G.I.

 

Kleszinski

Alexander

 

1889 - 1971

1914

 

Flugzeugmonteur/
Beobachter
Kriegsfreiwilliger
FEA 3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beobachter- und Flugschüler

Name

Vorname

Rang

Pers. Daten

In Griesheim

Einheit

Tätigkeit

Stammeinheit

Verbleib

Bemerkungen

Auszeichnungen

John

 

Gefreiter

 

1917

FEA 9

Flugschüler

 

 

 

 

Demisch

Martin

Leutnant

12.11.18986
25.9.1918 bei Abancourt abgeschossen
Juli 1917-
Januar 1918

FEA 9

Flugschüler

Infanterie-Regiment
Nr. 19

 

 

Flieger Abz.

Udet

Ernst

Oberleutnant

26.4.1896
17.10 1941 Selbstmord

Juni 1915

FEA 9

Bodenkompanie/ Flugschüler

26. Württemberg. Reserve Division
(Motorradmelder)
Artillerie-Flieger Abteilung 206
Jagdstaffel 37, 4
15, 11
Nach 1933
Generaloberst der Luftwaffe und General-
luftzeugmeister

62 bestätigte Abschüsse

Flieger Abz.
Pour le Merite

Mothes

Rudolf

Vize-Feldwebel

1875

29.8.-1914

 

Beobachter

 

 

 

 

Müller-Kahle

Albert

Leutnant

1894
1941 Selbstmord

3 .8.-5.9. 1916

FEA 9

Flugschüler

Lauenburgisches Fußartillerie-Regiment Nr.20

Nach 1933
Generalmajor der Luftwaffe

 

Beobachter Abz
Flieger Abz.
Pour le Merite

Siebel

Friedrich

Leutnant

2.3.1891
24.4.1954

1914/1915

FEA 3

Flugschüler

Kriegsfreiwilliger
der Luftwaffe

Führer Kampfgeschw. 1

 

Flieger Abz.

Bohne

Arthur

Leutnant

6.5.1882
8.6.1956

1915

FEA 9

Flugschüler

Füsilier-Regiment
Nr. 36
Armeeflugpark 10
Feldflieger
Abteilung 51

 

Flieger Abz.

von Hantelmann

Georg

Leutnant

1898
1924 von Wilderern erschossen

1917/1918

FEA 9

Flugschüler

Braunschweiger Husaren Regiment
Nr. 17

Feldflieger Abteilung  23, 6, 5
Jagdstaffel 4, 30, 18

25 bestätigte Abschüsse

Flieger Abz.
Eingereicht zum
Pour le Merite

Mörner

Joachim

Fähnrich

16.5.1895

1915

FEA 9

Flugschüler

3. Westpreußisches Infanterie Regiment Nr. 129

FA (A) 280

 

 

Jacobs

Josef

Gefreiter

15.5.1894
29.7.1978

1914

FEA 3

Flugschüler

Kriegsfreiwilliger
FEA 3
Armee-Flugpark 1
Feldflieger
Abteilung 11
Jagdstaffel 12,22,7

48 bestätigte Abschüsse

Flieger Abz.
Pour le Merite

Göring

Hermann

Leutnant

12.1.1893
15.10.1946 Selbstmord
16.10 bis
 28.10.1914

FEA 9

Beobachter

4. Badisches Infanterie Reg. Nr. 112 ”Prinz Wilhelm”

Feldflieger
Abteilung 25
Jagdstaffel 26, 27, 1
Nach 1933
Oberbefehlshaber
der Luftwaffe

22 bestätigte Abschüsse

Flieger Abz.
Pour le Merite

Lindenbaum

Otto

 

Tödlicher Absturz in Darmstadt

 

 

Flugschüler

 

 

 

 

Schüz

Hans

Leutnant

3.9.1893
31.8.1981 über dem Mittelmeer vermisst

1.8.1914

FEA 9

Flugschüler

Infanterie-Regiment Nr. 166

Feldflieger
Abteilung 34, 6, 2
Nach 1933
Generalmajor der Luftwaffe

 

Flieger Abz.
Eingereicht zum
Pour le Merite

Bath

Georg

Leutnant

2.4.1898
6.5.1918 bei
Berguette abgeschossen

1917/1918

FEA 9

Flugschüler

 

 

 

Flieger Abz.

Sondermann

Willy

Leutnant

1897
1990

1917/1918

FEA 9

Flugschüler

 

Nach 1933
Major der Luftwaffe

 

Flieger Abz.

Harmjanz

Willi

Oberleutnant

1893
1983

12.9.-9.10.1916

FEA 9

Beobachter

Deutschordens
Infanterie Regiment Nr. 152
Flieger-Abteilung 253
Nach 1933
General der Flieger

 

Beobachter Abz.

Graf von Uexküll-Gyllenband

Udo

Leutnant

20.8.1881
4.9.1914
Tödlicher Flugunfall in Griesheim

1914

FEA 3

Flugschüler

Württembergisches Dragoner Regiment Nr. 25

 

Absturz mit Flug- lehrer Breton 1914

 

Student

Kurt

Leutnant

12.5.1890
1.7.1978

 

 

Flugschüler

Jäger-Bataillon
“Gray York von
Wartenburg”
(Ostpreußisches)
Nr. 1
Jagdstaffel 9
Nach 1933
Generaloberst der Fallschirmtruppe

6 bestätigte Abschüsse

Flieger Abz.

Möltgen

Jakob

 

8.8.1888
15.12.1975

 

FEA 9

Flugschüler

 

Fluglehrer in Köln

 

Flieger Abz.

Irek

Johann

Offiziers-. Stellvertreter

28.12.1886

1.9.1913-30.4.1914

FEA 3

Flugschüler

Königin Augusta Garde-Grenadier-Regiment Nr. 4

FFA 22, FEA3+10
Einflieger bei Daimler-Benz

Lernte bereits bei Euler in Frankfurt das Fliegen

Flieger Abz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Archiv Peter Merschroth

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Das Ende der deutschen Luftstreitkräfte

Mit dem Ende des Weltkriegs wurden auch die Einheiten der Luftstreitkräfte demobilisiert und deren Angehörige aus dem aktiven Dienst entlassen. Die meisten Einheiten versuchten eine geordnete Auflösung, möglichst auf Flugplätzen im Reichsgebiet, durchzuführen. Eines der Hauptziele war das Erhalten des flugfähigen Materials und der Ausrüstung aber auch der Schutz von Offizieren und Mannschaften. In Griesheim wurde ein Großteil der Auflösung durch den Armeeflugpark 5 durchgeführt.

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Archiv Peter Merschroth

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Sammlung Peter Merschroth

Schulterklappen der 1. Kompanie, FEA 9

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Archiv Peter Merschroth

Archiv Peter Merschroth

“Bodenpersonal”. Die Kraftfahrer der Griesheimer Fliegereinheit in der typischen Lederbekleidung und dem Kraftfahrerabzeichen an beiden Kragen

Unterkunft der Kraftfahrer mit den Holzkisten für die Strohsäcke

Todessturz von Friedrich Scheidthauer am 17.2.1918

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Archiv Peter Merschroth

Bei diesem Absturz am 21.1.1918 kamen der Pilot, Paul Herrmann und sein Beobachter Leutnant Paul Fikentscher ums Leben.

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Am 17.5.1917 machte Leutnant Kauf diese Bruchlandung mit der Maschine “Chamäleon” bei Griesheim

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Sammlung Peter Merschroth