Reichsarbeitsdienst in Crumstadt

Anhand schriftlicher und mündlicher Überlieferungen ist es mir möglich den  Werdegang der Abteilung 8/254 in Crumstadt fast nahtlos wiederzugeben.  Die Abteilung trug wie viele Untergliederungen des RAD einen sogenannten Ehrennamen der verliehen wurde, für die 8/254 wurde der Namen  “Hans-Georg von Doering” gewählt. Major Doering war der stellvertretende Gouverneur der deutschen Kolonie Togo. Der Name wurde vermutlich gewählt da Doering am 24.11.1921 in Bochum verstarb
Ursprünglich handelte es sich um eine Abteilung des freiwilligen Arbeitsdienstes die in Bochum-Stiepel  stationiert war.
Die Abteilung wurde am 11.11.1935 nach Darmstadt verlegt wo sie in der  Kaserne des Leibdragoner-Regiments Nr. 23 untergebracht wurde. Anfang  1936 kam eine Vorausabteilung aus Darmstadt unter der Leitung von  Unterfeldmeister Franz Schreyer nach Crumstadt und wurde im  beschlagnahmten Volkshaus einquartiert. Nachdem die Vorbereitungen für  den Lagerbau in der unteren Rheinstraße, gegenüber dem Schwimmbad,  abgeschlossen waren wurden die Fertigteile der Unterkünfte von der  Reichsbahn in Goddelau angeliefert und diese nach Crumstadt  gebracht wo sie an den vorbereiteten Stellen errichtet wurden, der  komplette Aufbau des Lagers dauerte ca. drei Monate. Es entstanden  insgesamt 8 Baracken, Mannschaftsbaracken mit je 3 Stuben sowie eine  Sozial- und Waschbaracke und eine Wirtschafts- und Werkstattbaracke.  Selbst die Elektro- die Wasser- und Abwassereinrichtungen wurden in  vorbereiteter Form angeliefert und konnten somit schnellstens eingebaut  werden so das das Lager in kürzester Zeit bezugsfertig war.
Die Abteilung bestand aus ca. 154 Mann, darunter 34 Führer und Unterführer. An  Führugsrängen gab es unter anderem: 1 Abteilungsleiter, 1  Quartiermeister, 1 Zeugmeister, 1 Verwalter, 1 Zahlmeister und 4  Zugführer von denen einer der Stellv. des Lagerleiters und ein zweiter  gleichzeitig Baustellenführer war. Im Lager selbst waren nur die  Mannschaftsdienstgrade und Truppführer untergebracht, die höheren  Dienstränge wohnten privat bei Crumstädter Familien. Offiziell war Dr.  Gutfleisch der Leiter des Lagers, von ihm ist allerdings recht wenig  überliefert, treibende Kraft war der aus Bayern stammende  Unterfeldmeister Franz Schreyer. Größten Wert legte man auf die äußere  Gestaltung der Anlage die mit viel Arbeit und Liebe zum Detail zu einem  kleinen Schmuckstück verwandelt werden konnte. So konstruierte man einen imposanten Eingangsbereich, legte zahlreiche Blumenbeete an und hob  einen Teich aus. Alle diese Tätigkeiten wurden neben den  Hauptbetätigungsfeldern ausgeführt. Diese Hauptaufgabe bestand darin das Hessische Ried zu entwässern und für die Landwirtschaft besser nutzbar  zu machen. Die Pläne hierzu sind schon Jahrhunderte alt, sie gehen auf  den Landgrafen Ludwig I zurück der schon im 15. Jahrhundert dieses  Vorhaben plante. Da Crumstadt an einer urzeitlichen Neckarschleife liegt (Crumstadt - Stätte an der Krümmung) mußte für dieses Vorhaben eine  Anzahl Bäche und Gräben zugeschüttet und neue Entwässerungsgräben  angelegt werden. Zur damaligen Zeit wurde dies alles fast ausschließlich in Handarbeit ausgeführt, dementsprechend war der Personal- Zeitaufwand immens hoch. Es ist belegt das der RAD für eine beauftragte Firma einen Graben reinigte und dafür 900,-Mark erhielt, da der RAD aber  keine Zahlungen annehmen durfte wurde das Geld für einen Ausflug in den  Frankfurter Zoo verwandt. Auf Anforderung konnten auch Arbeiten bei  Landwirten oder Kinderreichen Familien ausgeführt werden. Eine gewisse  Bekanntheit innerhalb des RAD erlangte die 8/254 aus Crumstadt als Franz Schreyer (seit 1.12.1932 bei der Abteilung), von Beruf Schmied, einen Rasenpflug zum Abstechen von  Rasenstücken, die zur Verlegung in den Gräben notwendig waren, erfand  und jeweils 4 Stück für jeden Arbeitsgau in einer Werkzeugfabrik in  Westfalen anfertigte. Am 27.6.1938 verließ die Abteilung Crumstadt und  wurde nach Kandel in der Südpfalz zum Bau des Westwalls verlegt.
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Bild: Thomas Kraft, Crumstadt

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Verladung der vorgefertigten Teile des Lagers auf dem Bahnhof Goddelau-Erfelden duch den Bauzug der Abteilung 8/254.

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Der Bauzug  8/254 mit Crumstädter Handwerkern und den immer neugierigen Buben auf  der Baustelle des Lagers. Hier sind sehr gut die aus Backstein  gemauerten Fundamente zu sehen die eigentlich nicht für die genormten  Lager in dieser Art vorgesehen waren.

Letzte  Arbeiten an den Baracken. Alle Teile wurden vorgefertigt angeliefert und konnten ohne größere Nacharbeiten installiert werden.

Bild: Thomas Kraft, Crumstadt

Bild: Thomas Kraft, Crumstadt

Bild: Thomas Kraft, Crumstadt

Bild: Thomas Kraft, Crumstadt

Bild: Thomas Kraft, Crumstadt

Zwei  interessante Aufnahmen vom Aufbau der Fertigbaracken. Gut zu erkennen  ist das auf das vorbereitete Fundament der Holzboden verlegt wurde und  anschließend die einzelnen Bauteile der Seitenwände, inklusive Fenster,  aufgestellt wurden. Nachfolgend wurden die Stützen für die  Dachkonstruktion verankert bevor das Dach mit Holzbohlen und Teerpappe  fertigestellt wurde.

Kleines Gruppenfoto zum Abschluß. Der Bauzug unter der Leitung des Unterfeldmeisters Franz Schreyer nach Beendigung der Bauarbeiten vor einer fertigen Unterkunft.

Reine  Handarbeit, ohne jegliche technische Hilfsmittel, war das ausheben der  Entwässerungsgräben wie hier in der nähe der psychiatrischen  Landesklinik Philliphospital zwischen Crumstadt und Goddelau.

Die  umfangreich Erdarbeiten im Hessischen Ried waren durch den RAD alleine  nicht zu bewältigen. Auch private Firmen mit entsprechender moderner  Ausstattung ermöglichten eine kurzfristigere Fertigstellung der  gesteckten Ziele. Trotz mancher maschineller Unterstützung war aber auch hier die Handarbeit immer noch von großer Bedeutung.

Auf diesem  Bilddokument ist gut die Zusammenarbeit des RAD mit Privaten  Arbeitskräften zu erkennen. Während der RAD die Erdarbeiten übernimmt  wird das verlegen der Entwässerungsrohre von Facharbeitern übernommen.  Wie zu erkennen tragen die Arbeitsmänner ihre weiße Drillich-Uniform mit den Knobelbechern während der Vorarbeiter in voller Uniform die  Arbeiten beaufsichtigt.

Vereidigung  von Arbeitsmännern auf dem Appellplatz des Lagers. Fast alle üblichen  militärischen Zeremonien und Rituale gehörten auch beim Reichsrbeitsdienst zur  täglichen Beschäftigung. Zur vormilitärischen Ausbildung gehörte auch das Schießen zu dem sich eine Gruppe jeden Nachmittag auf dem Schießstand traf und auch bei Wettbewerben teilnahm.

Arbeitsdienstführer südhessischer Einheiten bei einem Besuch des Crumstädter Lagers. Hier  bei der Besichtigung des angelegten Fischteiches.

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Unterfeldmeister Franz Schreyer mit Arbeitsännern in Crumstadt. Gut zu erkennen die  Rangabzeichen, am Gürtel der sog. RAD-Hauer als Seitenwaffe und die  charakteristische RAD-Mütze, aus der traditionellen Bauernmütze  ”Spessartmütze” entstanden, die von den Männern ”Kaffeebohne” oder  ”Arsch mit Griff” genannt wurde.

Der in Crumstadt entwickelte Rasenpflug mit seinem Erfinder. Hier trägt er schon das Ärmelband “S” für den Westwalleinsatz im Gebiet Saar.

Rekonstruktion der Abteilungsfahne. Eine solche Fahne mit dem jeweilige  Ehrennamen oder der Abteilungsnummer führte jede Einheit

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Eine beliebte  Freizeitbeschäftigung nach Feierabend war der Besuch des Crumstädter  Schwimmbades das ,nur wenige Meter vom Lager entfernt, im Jahre 1936  fertiggestellt wurde. Selbstverständlich war es eine hervorragende  Möglichkeit bei dieser Gelegenheit auch Kontakte mit den Crumstädtern zu knüpfen. Eine nicht geringe Anzahl der Arbeitsmänner lernten hier ihre  späteren Ehefrauen kennen und kehrten nach dem Krieg nach Crumstadt  zurück. .Aber auch als Dienstsport angesetzter Schwimmunterricht wurde  hier abgehalten.

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Mannschaftskoppelschloss des RAD aus Crumstadt

Abteilungsleiter:

bis 01.10.1936: Helmuth Ahlmeyer

von 01.12.1936 bis 01.06.1938: Dr. Albert Gutfleisch

von  01.09.1938 bis 01.06.1944: Joachim Vogel

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Charakteristisch für viele Lager war das individuell gestaltete Lagertor. Links ist der Unterbau aus Holzstämmen zu sehen der mit Stroh oder Schilf verkleidet und gedeckt wurde. Vor dem Tor stand zu jeder Tages- und Nachtzeit eine Wache mit geschultertem Spaten. Von der oberen Führungsebene waren diese großangelegten Portale nicht gerne gesehen und es wurde im Laufe der Zeit meist darauf verzichtet.

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Rückmarsch vom Arbeitseinsatz.

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Erinnerung an den Bauzug und die Erbauer des Lagers

Das Allzeit beliebte Kartoffel schälen

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Rückansicht des Crumstädter Lagers

Dorfweihe am 29. Mai 1938 in Allmendfeld an dem auch der Reichsarbeitsdienst, sowohl männlicher als auch weiblicher, teilnahmen. Auch Crumstadt mußte für das “Erbhofdorf” Teile seiner Gemarkung abgeben.

Putz- und Flickstunde. Im Hintergrund ist das Crumstädter Schwimmbad zu sehen.

Badeausflug an den Rhein

Körperpflege bei der Bauabteilung während der Bauarbeiten

Einsatz am Westwall

Ab dem 27. Juni 1938 war die Abteilung dem Arbeitsgau XXXII mit Sitz in Bad Münster am Stein unterstellt. Für den Bau des Westwalls mußten alle Arbeitsgaue Abteilungen für die vielfältigsten Aufgaben abgeben. Der Arbeitsgau XXXII war unterteilt in vier Abschnittsstäbe, die Crumstädter gehörten zum Abschnitt Pfalz-Ost dessen Stab und Werkstätten in Landau ihren Sitz hatten, dazu gehörte noch ein Lazarett in Speyer. Die Abteilung gehörte nun zur Gruppe 102 mit Verwaltungssitz in Kandel. Das Lager und der Arbeitsbereich waren im Wald zwischen Wörth und Kandel am Forsthaus Langenberg. Gemeinsam mit der Abteilung 7/43 “Friedrich von Erckert” aus Gellin in Pommern wurden hier die Arbeiten wie Wegebau und weitere Aufgaben zur Vorbereitung der Baustellen usw. aufgenommen. Der RAD und die Organisation Todt (OT) leisteten meist nur unterstützende Hilfe bei den Bauarbeiten, der eigentliche Festungsbau wurde durch Festungspionier-Einheiten organisiert und geplant und meist durch professionelle Baufirmen, wie z.B. Holzmann, ausgeführt.

Die Abteilung verblieb bis zum Sommer 1940 am Westwall.

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Schutzwall-Ehrenzeichen

Die Auszeichnung wurde auch Westwall-Medaille genannt. Sie wurde ab November 1939 an Soldaten, RAD-Männer, Mitglieder der Organisation Todt aber auch an Mitarbeiter von Firmen verliehen die am Bau des West- aber auch des Ostwalls beteiligt waren. Es wurde über 620.000 mal verliehen.

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Kriegseinsatz

Die Entstehung der Einheit

Die  Abteilung 254/8 entstammt aus einer ursprünglichen Gruppe des Freiwilligen Arbeitsdienstes die seit Januar 1932 ihren Sitz in Bochum hatte. Zu welchem Zeitpunkt die Abteilung ihre spätere Bezeichnung und ihren Ehrennamen bekam ist leider nicht mehr nachvollziehbar. Untergebracht waren die Arbeitsmänner in einer stillgelegten Schachtanlage in Bochum/Stiepel, unmittelbar an der Ruhr, die vermutlich in einem sehr schlechten Zustand war und nur mit Mühe hergerichtet werden konnte. Diese, mehr als improvisierten, Unterbringungen führten später im Arbeitsgau Hessen-Süd zur  Einführung und Fertigung der vorgefertigten Holzlager um wenigstens ein Minimum an Wohnqualität zu erhalten. Überliefert ist das Franz Schreyer in der dortigen Schmiede Reparaturarbeiten ausführte und ein Großteil der benötigten Werkzeuge aus seinem persönlichen Besitz stammten die er der Organisation zur Verfügung stellte da zur damaligen Zeit ein großer Mangel an Werkzeug und Material herrschte. Auch der Tagesablauf ist überliefert: 5 Uhr Wecken, anschließend Frühstück, Bettenmachen und Flaggenparade. Um 7 Uhr Abmarsch zu den Arbeitsstätten, gearbeitet wird, mit kurzen Unterbrechungen, bis 15 Uhr. Anschließend gab es eine warme Mahlzeit und eine Einstündige Bettruhe bevor es mit Sport weiterging. Ballspiel, Geländemärsche und Leichtathletik standen auf dem Programm. Ordnungsübungen und politischer Unterricht schließen sich bis zum Abendessen um 19 Uhr an. Den dienstlichen Teil des Tages beschließt ein gemeinsamer Abendappell. Arbeitstechnisch waren die Aufgaben besonders im Landwirtschaftlichen und Landschaftsbaubereich angesiedelt. Aber auch Arbeiten an dem Ehrenmal für die Gefallenen der Freikorps bei den Ruhrkämpfen im Jahre 1920 im Essener Stadtteil Horst standen auf dem Plan. Da bei diesen Ausschachtungsarbeiten Frühgeschichtliche Funde gemacht wurden beteiligte sich der RAD unter Anleitung von Archäologen an den weiteren Ausgrabungen.

Bochumer Zeitung

Die Schachtanlage Gibraltar

1925 wurde die Schachtanlage Gibraltar stillgelegt. Sieben Jahre später, auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise, nahm der rechtsgerichtete Stahlhelm-Bund der Frontsoldaten die leerstehenden Betriebsgebäude in Besitz und benannte sie nach Karl Duesterberg, dem Reichsvorsitzenden des Stahlhelm. In einem Teil des Gebäudekomplexes wurde ein Arbeitsdienstlager des freiwilligen Arbeitsdienstes eingerichtet, in dem Arbeitslose mit Notstandsarbeiten beschäftigt wurden. Seit dem 8. März 1933 befand sich im "Duesterberg-Haus" ein Führerschulungslager des freiwilligen Arbeitsdienstes. Der westliche Gebäudekomplex wurde Anfang 1933 von der Bochumer SA-Standarte in Besitz genommen.  Zahlreiche politische Gegner wurden auf Gibraltar misshandelt, zur Zwangsarbeit verpflichtet und von der SA über Monate hinweg rechtswidrig auf dem ehemaligen Zechengelände gefangen gehalten: Gibraltar war zu einem frühen "wilden" Konzentrationslager geworden, das erst aufgelöst wurde, als mit Esterwegen, Dachau und anderen Lagern das KZ-System institutionalisiert wurde.  Parallel zu dem "wilden" Konzentrationslager eröffnete die Bochumer SA-Standarte im Juni 1933 eine Führerschule auf Gibraltar. Politische Gegner, zum Beispiel Gewerkschafter und Sozialdemokraten, wurden teilweise monatelang auf dem Gelände der Zeche Gibraltar gefangengehalten und gefoltert. Hans Mugrauer (1899-1975), ein Bergmann und Gewerkschaftssekretär, berichtete: “Wem die Nazis ganz übel mitspielen wollten, den verschleppten sie nach Gibraltar” bald ein gefürchtetes Wort! Es handelte sich um eine stillgelegte, kleine Schachtanlage im südlichen Teil Bochums, die als SA-Kaserne und Folterkammer genutzt wurde.” Mugrauer floh für viele Jahre ins Ausland. Der Gemeindevorsteher von Querenburg, August Bahrenberg, starb an den Folgen der in der Zeche Gibraltar erlittenen Folter am 3. Mai 1933 im Alter von nur 53 Jahren.

Stadtarchiv Bochum-Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte

Arbeitseinsatz in Darmstadt

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In Darmstadt nutzte die Abteilung 8/254 die vorhandene ehemalige Kaserne der Leibdragoner bevor sie nach Crumstadt verlegt wurde.

Nicht nur auf dem Land wurde der RAD eingesetzt, auch in größern Städten wurden Arbeitsdienstgruppen für gemeinnützige Arbeiten eingesetzt. In Darmstadt waren es vorwiegend Tätigkeiten im Bereich der Sportförderung. So wurden im Bereich des großen Woog die Übungs- und Sportstätten erneuert und als kurioses Arbeitsfeld ist das Anlegen einer Skisprung Schanze an der Nordseite der Ludwigshöhe zu nennen. Aber auch verschiedene Arbeiten in den zahlreichen Parks und Anlagen in der Stadt gehörten zum Tätigkeitsfeld.

Durch die hohen Verluste an allen Fronten wurden ab 1942 immer mehr Luftwaffensoldaten aus den Flakeinheiten der Luftverteidigung des Reichsgebietes herausgelöst und zu Luftwaffenfeldivisionen versetzt. Um den personellen Verlust auszugleichen wurden mehr und mehr Abteilungen des Reichsarbeitsdienstes, aber auch RADwj und Hitlerjugend oder Werkluftverteidigungseinheiten, mit dieser Aufgabe betraut. Sie wurden als sog. Behelfspersonal bezeichnet. Ab 1943 wurden selbstständige RAD-Flak Batterien gebildet die den taktischen Luftgau Abteilungen der Flugabwehr eingegliedert wurden. Die RAD Männer erhielten normalerweise, zumindest in der Anfangsphase, eine fundierte Ausbildung durch die Luftwaffe. Die Uniformierung und alles weitere wie Dienstgradabzeichen und Dienstränge wurden beibehalten. Über 400 Flak-Batterien des RAD waren bis zum Kriegsende im Einsatz.

Die Abteilung 8/254 gehörte ab 1943 zur schweren Flak-Abteilung 396 des 29 Flak-Regiments mit Standort in der Flak Kaserne in Frankfurt/Hausen. Diese war der  21. Flak-Division, unter der Führung des Luftgaukommandos XXII / XXIII mit Gefechtsstand in Darmstadt, unterstellt. Ihre Aufgabe bestand besonders im Industrieschutz des Großraumes Frankfurt bis nach Trier und Saarbrücken. Die Division bestand aus vier Flak-Regimentern und den dazugehörigen Scheinwerfer Einheiten. Aufgeteilt war sie in 67 schwere und 33 mittlere und leichte Batterien sowie in 45 Scheinwerfer Batterien.

Die schwere Flak Abteilung 396 hatte ihren Stab in Bad Soden und Gefechtsbatterien in Sulzbach, Unterliederbach, Hof Hausen und Sossenheim. Der RAD fungierte als 3. Batterie (C-Batterie) und trug die Bezeichnung 3/396 und war im November 1943 beim “Hof Hausen vor der Sonne” zwischen Hofheim und Kelkheim eingesetzt. Anschließend wurde die Abteilung verlegt und fungierte als 1. Batterie (A-Batterie) der Großbatterie Sulzbach mit 18 Geschützen des Kalibers 8,8cm. Zwei der Batterien waren Ortsfest und eine auf Kreuzlafetten transportabel.  Der Standort war etwa nördlich von Sulzbach in Richtung Bad Schwalbach.

Im Spätjahr 1944 wurde die Abteilung der schweren Flak-Abteilung 422 der 1. Flak-Division in Berlin zugeordnet. Der Stab der Abteilung war im Johannisstift in Spandau stationiert. Zur Verteidigung der Reichshauptstadt und dem Umland standen in diesem Zeitraum 104 schwere und 35 mittlere und leichte Batterien zur Verfügung, dazu kamen noch 20 Scheinwerferbatterien. Die genaue Bezeichung der RAD Flakeinheit lautete 7/422. Zum Einsatz kam die Einheit bei der Großbatterie in Pankow mit 3. Batterien und jeweils acht Geschützen vom Kaliber 8,8cm.

Ausgerüstet waren die schweren Flak-Abteilungen mit normalerweise je vier oder sechs, wie in Pankow aber auch mit acht,  8,8cm Geschützen die jeweils eine Bedienungsmannschaft von 10 Mann hatten. Sie setzten sich zusammen aus einem Geschützführer, einem Höhenrichtkanonier, einem Seitenrichtkanonier, einem Ladekanonier, zwei Zündungseinsteller sowie vier Munitionskanonieren. Zu jeder Geschütz Batterie gehörte jeweils ein Kommandogerät 40, ein Funkmeßgerät 41, ein Umwertgerät und ein “Würzburg” Gerät (Radar).

Belegt ist ein Vermisster RAD-Mann der 8/254 im März 1945 bei den Kämpfen in Berlin.

Es ist belegt das die Einheit im März 1945 zum Erdkampfeinsatz gegen sowjetische Panzer an die Oder in den Raum Küstrin (8.3.1945) verlegt wurde und auch in diesem Bereich, entweder zerschlagen, oder aber die Mannschaft  auf verschiedene Truppenteile aufgeteilt wurde und meist  als Infanteristen oder bei Panzerbekäpfungstrupps bis zum Ende weiterkämpften.

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Bochumer Zeitung vom 5. Juni 1935
Ganz im Stil der Zeit verfasste ein Mitarbeiter der Bochumer Zeitung einen ganzseitigen Artikel über den RAD. Er schildert den Ablauf eines normalen Arbeitstages den er begleitet hatte. Auf dem letzten Bild ist Franz Schreyer in seiner Schmiede zu sehen.

Bilder der Zeche Gibraltar aus dem Archiv Manfred Bähr, Bochum

          Die Eidesformel des RAD lautete:

          Ich schwöre
          ich will dem Führerer des Deutschen Reiches und Volkes unverbrüchliche Treue wahren,
          ihm und den von ihm gestellten Führern unbedingten Gehorsam leisten,
          meine Dienstpflicht gewissenhaft erfüllen und allen Angehörigen des Reichsarbeitsdienstes ein guter Kamerad sein.
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RAD-Hauer

Das Haumesser diente ausschließlich zur Zierde beim tragen der Ausgehuniform. Es durfte auch nur ab dem Dienstrang Untertruppführer getragen werden. Wegen der wuchtigen Ausführung nannten es die Arbeitsmänner scherzhaft “Tortenschaufel”

Ansichtskarte  des Crumstädter Lagers. Gut zu erkennen sind die liebevoll gestalteten  Details wie Blumenbeete oder der Teich. In zahlreichen Lagern des RAD  waren derartige Ausschmückungen üblich um den tristen Lagercharakter  etwas zu mindern. Da diese Arbeiten aber nicht zu den eigentlichen  Tätigkeiten gehörten kam es immer auf die einzelnen Verantwortlichen an  die Arbeitsmänner in ihrer Freizeit für solche Aufgaben zu motivieren.

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Archiv Peter Merschroth

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1.Es tönt auf grüner Heide
das Werksodatenlied.
Im grauen Arbeitskleide
ziehn wir in Reih und Glied.
Wir tragen Beil und Spaten
statt Kugeln und Gewehr
wir sind die Werksoldaten,
wir sind das graue Heer.
2.Zu tilgen Deutschlands Schande
sind wir allzeit bereit,
wir helfen unsrem Lande
aus Not und schwerer Zeit.
Wir säen grüne Saaten,
wo andre Unkraut sä´n,
wir woll´n als Werksoldaten
getreu zur Heimat stehn.
3.Und wenn die Schar der Feigen
auch vor Empörung braust,
wir werden ihr schon zeigen
die deutsche Arbeitsfaust.
Bespritzt ihr unsre Taten
mit Lügen, Gift und Dreck,
der Schritt der Werksoldaten
geht über euch hinweg.
4.Und wenn ein neuer Morgen
den Freiheitskampf gebracht
und über Not und Sorgen
das deutsche Volk erwacht,
dann lassen wir vom Spaten
und greifen zum Gewehr
und stehn als Frontsoldaten
im deutschen Freiheitsheer.
Lied des Arbeitsdienstes
Melodie: “Kaiserjägerlied”

Sammlung Peter Merschroth

Crumstadt RAD Verlag Georg Lortz Krumstadt 30er Jahre.tif
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Die deutsche Luftverteigung 1944/1945

Lage und Personal

Trotz der zunehmenden Personal- und Rohstoffknappheit in den letzten beiden Kriegsjahren wurde die Flugabwehr von ca. 10.000 Flak Geschützen aller Kaliber im Jahre 1944 auf über 16.000 Geschütze im Jahr 1945 ausgebaut.  Das Personal war mit zunehmender Kriegsdauer immer mehr ein Mischmasch aus erfahrenen Fachleuten der Luftwaffe, ausgebildeten Helfern von RAD, HJ, Flakwehrmännern des betrieblichen Luftschutzes und sog. Hiwis für die einfachen und schweren Arbeiten wie Munitionstransport bestehend aus Kriegsgefangenen und Fremdarbeitern vor allen aus Osteuropa aber auch aus Italien und Frankreich. Verstärkt wurden zu dieser Zeit auch immer mehr weibliche Mitglieder des RADwJ zu den Luftabwehreinheiten beordert die vorwiegend Verwaltungstätigkeiten  aber auch an Scheinwerfern und Ortungsgeräten eingesetzt wurden. Aber auch ganze Schulklassen wurden, mit ihren Lehrern, zum Flak Dienst in ihren Heimatstädten herangzogen.  Die Besoldung betrug für Schüler und Hilfstruppen 0,50 RM am Tag; später wurde es im Kampfeinsatz dem der Wehrmacht angeglichen und auf 1,-RM erhöht..  Eine erste technische Grundausbildung an den Geschützen dauerte in der Regel sechs Wochen und wurde meist vor Ort von erfahrenen Ausbildern der Luftwaffe übernommen und anschließend ständig vertieft.  Ende 1944 sind über 1.100.000 Personen bei den Flak-Einheiten des Reiches eingesetzt.

Technik

Als leichte und mittlere Flak wurden die 2cm bis 3,7cm Schnellfeuergeschütze bezeichnet die entweder als Einzel- aber auch als Drillings- oder Vierling gestaltet waren. Zur schweren Flak gehörten neben den 8,8cm auch die Geschütze mit den Kalibern 10,5cm und 12,8cm die für Einzelgeschosse ausgelegt waren.
Besatzung:
Geschützführer
Kanonier K1 - Richtkanonier, Rohrerhöhung
Kanonier K2 - Richtkanonier Seitenwinkel
Kanonier K3 - Ladekanonier
Kanonier K4 und K5 - Munitionskanoniere
Kanonier K6 - Einsteller für Zünderlaufzeit
Kanonier K7 - Einsetzter für Zünderstellmaschine
Kanonier K8 und K9 - Munitionskanoniere
 
Batteriegefechtstand mit Batteriechef, Messoffizier und Messtruppführer
 
Messstaffel mit E1 - Entfernungsmesser, E2 - Seitenwinkelmesser, E3 - Höhenmesser

Kommandogerät

Funkmeßgerät mit Geräteführer und 6 Mann Besatzung

Umwertgerät

Scheinwerfer

Die Effektivität der Luftabwehr wurde von der Bevölkerung immer wieder angezweifelt, das stimmt zum Teil denn die Abschussraten der Tag- und Nachtjäger der Luftwaffe waren bedeutend erfolgreicher als die der bodengebundenen Abwehr. Ohne Zweifel ist allerdings das eine geballte Flakabwehr die allierten Flugzeugbesatzungen in Angst und Schrecken versetzte und so oft zu Fehl- und Frühabwürfen führte. Um einen Bomber abzuschießen benötigte z.B. eine 8,8cm 36/37 Flak über 16.000 Schuss Munition, ihr Nachfolgemodell 41 immer noch über 8500 Schuss. Im Durchschnitt verbrauchte die deutsche Luftabwehr im Jahre 1944 monatlich 1.750.000 Granaten des Kalibers 8,8cm.
 
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Links eine Gruppe vor ihrer Unterkunft. Sehr schön sind im rechten Bereich die Materialräume mit den Spaten zu sehen.

Der Reichsarbeitsdienst Crumstadt beim Arbeitseinsatz vor dem evangelischen  Pfarrhaus in der Darmstädter Straße. Mit der Leiter des Philipshospitals wurden für den Pfarrer die Birnen gepflückt.

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Interessantes Schreiben eines ehemaligen RAD Mannes über das Leben und Arbeiten der Abteilung in Crumstadt

Diese Karte des Hessischen Kulturbauamtes aus dem Jahre 1933 zeigt das schon zu Zeiten des FAD Planungen zur Umgestaltung des Rieds gemacht wurden. Verwirklicht wurden sie erst mit dem RAD ab 1938.

Jährliche Besoldung der Führungsdienstgrade
Truppführer 1.140 - 1.424 RM
Obertruppführer 2.000 - 2.700 RM
Unterfeldmeister 2.350 - 3.500 RM
Feldmeister 2.400 - 4.600 RM
Oberfeldmeister 3.000 - 5.300 RM
Oberstfeldmeister 4.800 - 7.000 RM
Je nach den geleisteten Dienstjahren
Ab Unterfeldmeister Wohngeldzuschuß, Trennungsgeld, Kindergeld
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Wahlliste der Abteilung zur Reichstagswahl am 10. April 1938 und Abstimmung über den Anschluß Österreichs der bereits vollzogen wurde.

Aufbau und Mannschaftsstruktur der Abteilung 254/8

Lagerleitung: Oberstfeldmeister Dr. Gutfleisch

34 Führungsdienstgrade, 12 Mann Stammpersonal (Truppführer und Obertruppführer)

Die Arbeitsmänner stammten zu ca. 40% aus dem Raum Südhessen und zu jeweils ca. 20% aus dem Großraum Bitburg/Wittlich sowie Giengen/Brenz, der Rest kam aus allen Regionen des Reiches. Das Stammpersonal setzte sich zum Großteil aus Südhessen und aus dem Ruhrgebiet zusammen.

Quartiermeister                Zeugmeister                         Verwalter mit Hilfskraft               Zahlmeister            Heilgehilfe            Koch                 Monteur
Unterkunft, Verpflegung               Bekleidung, Einrichtung, Arbeitsgerät
1. Zug
Feldmeister (Stellv. Lagerleiter)
1 Obertruppführer
3 Truppführer
3 Trupps mit 36 Arbeitsmännern
2. Zug
Unterfeldmeister (Baustellenführer)
1 Obertruppführer
3 Truppführer
3 Trupps mit 36 Arbeitsmännern
3. Zug
Unterfeldmeister
1 Obertruppführer
3 Truppführer
3 Trupps mit 36 Arbeitsmännern
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Oberstfeldmeister Dr. Albert Gutfleisch, Chef des Crumstädter Lagers

Postkarte mit detaillierten Angaben der einzelnen Baracken. Im Crumstädter Schwimmbad sind auf dem Foto ausschließlich RAD Männer zu sehen.

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Truppführer Wilhelm Schmidt in der Schreibstube des Crumstädter Lagers

Hochzeit eines Arbeitsmanns der Abteilung in Frankfurt. Die Kameraden hatten für diesen Tag einen Bus gemietet um bei den Feierlichkeiten dabei zu sein.

Oben: Lehrgang für Truppführer 1937 in Rotenburg, aus Crumstadt war W. Schmidt dabei.

Links: Leiter der Truppführerschule 3 in Rotenburg Arbeitsführer Kneisel.

 

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Dr. Gutfleisch mit seiner Tochter im Lager Crumstadt

Aus dem Nachlass von Wilhelm Schmidt ist dieses SA Sportabzeichen mit den Verleihungspapieren erhalten die als Adresse das RAD Lager in Crumstadt ausweisen.

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Oben: Richtfest in Darmstadt

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Links: Inspektionsbesuch der Leitung des Gruppenstabes bei der Abteilung 254/8 in Darmstadt

Unten: Sportfest des RAD 1936 in Darmstadt mit den Musik- und Spielmannszügen der Gruppe sowie den Abteilungen in Dienst und Sportbekleidung.

II. Regellehrgang, ebenfalls mit W. Schmidt, in Königstein/Taunus

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Nachlass Wilhelm Schmidt

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Restaurierung in Arbeit !

Wilhelm Schmidt, geb. am 6.3.1913 in Bochum, begann seine Laufbahn bei der RAD Abteilung 207/10 in Balve/Sauerland mit der er am 10.11.1935 nach Darmstadt kam. Hier wechselte er zur Abteilung 254/8 mit der er in Crumstadt und am Westwall  eingesetzt war. Hier erhielt er auch seine Dienstauszeichnung für 4 Jahre im RAD. Im Krieg war er an verschiedenen Fronten in ganz Europa als Feldwebel im Dienst. Schmidt lebte bis zu seinem Tod in Ennepetal.

Durch einen glücklichen Umstand konnte der Nachlass erhalten werden und zeigt einige der wenigen Original erhaltenen Exponate des RAD in Crumstadt. Vielen Dank an Herrn Mike Gianfelici in Ennepetal für die freundliche Unterstützung.

Unten sind noch einige Erinnerungsstücke zu sehen wie die Mützenabzeichen und zwei Arten von Anstecknadeln des RAD für die Zivilkleidung. Sein Hauer wird im Moment einer grundlegenden Restaurierung unterzogen und, sobald als fertig, hier hoffentlich in altem Glanz vorgestellt.

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Die Truppführerschule 3 in Rotenburg/Fulda war im Schloß direkt an der Fulda untergebracht. Hier einige Lehrgangsfotos mit Teilnehmern aus Crumstadt und der Einheiten aus der näheren Umgebung.

Die Truppführerschule 9 in Königstein/Taunus

Schreibstube der Abteilung 254/8. Hier wurde der alltägliche und umfangreiche Schriftverkehr der Einheit erledigt.

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Linke: Dienstauszeichnung für den Reichsarbeitsdienst der  4. Stufe von W. Schmidt

Die Auszeichnung wurde am 30.Januar 1938 gestiftet und in vier Stufen verliehen (4, 12, 18 und 25 Dienstjahre)

Ausflüge, Fahrten und Betriebsbesichtigungen

Werksbesichtigung 1938

Frankfurt/Main 1938

Marsch zum Mittagessen 1938

Pause bei einer Busreise

Marsch zum Mittagessen 1938

Loreley und Rheinfahrt

Opel in Rüsselsheim

Zeppelinhalle Flughafen Frankfurt

Niederwalddenkmal in Rüdesheim

Saalburg im Taunus

Flughafen Frankfurt

Frankfurt/Fechenheim 1938

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Abz Crumstadt

Neueinstellungen

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Weitere Karte der Firma Lortz mit dem Schreibfehler “Krumstadt”.

Sammlung Peter Merschroth